Pinot Noir

Pinot Noir / Blauburgunder

Den Wildreben Westeuropas nahe stehende Sorte, die bereits bei den Römern (Vitis allobrogica) ausgelesen und kultiviert worden sein kann. Karl III brachte die Sorte 884 vom Burgund als «Clävner» an den Bodensee. Heute die wichtigste Qualitätsrotweinsorte des gemässigten Klimas. Unterschiedliche Reifezeit, im gemässigten Klima zählt sie zu den spätreifenden Sorten, im heissen zu den frühreifenden.

Tief rubinrote Weine, manchmal von einem Braunton durchstrahlt. Reife und eine fruchtige Säure prägen den Geschmack, der an eine Hozfasslagerung erinnert. Besonders im Jungwein kann die Frucht des Weines an Brombeeren erinnern, im Alter gleicht sie mehr Nüssen mit einer zarten Bittre. Pinot Noir-Weine sind lange lagerbar, ein aus dem Burgund stammender Burgunder entfaltet seine Qualität am wertvollsten nach rund zehn Jahren.